Zum Inhalt springen
HOLT
HOLT

DAS HOLT KANDIDATENPROFIL

Was hinter einer Empfehlung steht.

Bei einer Bewerbervorstellung zeigen wir, welche Anforderungen vereinbart wurden, welche Angaben von der Person stammen, was wir beobachtet haben und welche Fragen offen sind. Die Empfehlung dient Ihrer nächsten Entscheidung im Auswahlprozess.

Fiktives Beispiel ansehen

AUFBAU

Ein Dokument, das Fragen beantwortbar macht.

Das Profil ist an die konkrete Rolle gebunden. Sein Umfang richtet sich nach dem vereinbarten Auswahlprozess und dem, was tatsächlich geprüft wurde.

  1. 01

    Rolle & Anforderungen

    Welche Aufgabe soll besetzt werden und welche Kriterien zählen?

  2. 02

    Angaben & Beobachtungen

    Was berichtet die Person, und was wurde im Prozess konkret sichtbar?

  3. 03

    Offene Fragen & nächster Schritt

    Was bleibt zu klären, bevor eine Entscheidung ansteht?

EINORDNUNG

Anforderungen werden mit Belegen beschrieben.

Zu jedem relevanten Kriterium steht, was bereits besprochen oder beobachtet wurde. Die Wörter „teilweise belegt“, „noch offen“ und „nicht geprüft“ beschreiben den Stand der Information – kein Urteil über den Menschen.

Wir trennen Kandidatenangaben von Beobachtungen im Interview oder in einer rollenrelevanten Aufgabe. Eine Interpretation bleibt als Einschätzung erkennbar. Nicht geprüft ist nicht gleich negativ.

OFFENE FRAGEN

Ungewissheit gehört in das Profil.

Wenn ein Punkt für die Rolle wichtig ist, aber noch keine tragfähige Grundlage hat, benennen wir ihn. So kann das nächste Gespräch gezielt dort ansetzen, statt fehlende Information als vermeintlich sichere Passung oder als Mangel zu behandeln.

Die Empfehlung beschreibt daher einen sinnvollen nächsten Schritt: etwa ein weiteres Kundengespräch, eine fachliche Vertiefung oder die Klärung von Rahmenbedingungen.

FIKTIVES MUSTER

So kann ein Kandidatenprofil aussehen.

Alle Angaben in diesem Beispiel sind erfunden. Es gibt weder eine reale Person noch einen realen Auftrag dahinter.

HOLT Kandidatenprofil · Muster

Anna Beispiel

Operations Manager

Beispielprofil – keine reale Person.

Fiktive Rolle

Fiktive Rolle mit Verantwortung für operative Prioritäten, Teamabstimmung und Kundenanliegen.

Anforderungen und Stand der Prüfung

Operative Prioritäten setzen
teilweise belegt
In einer kurzen fiktiven Aufgabe wurden Prioritäten begründet; Verhalten im späteren Arbeitsalltag bleibt offen.
Teamverantwortung
noch offen
Die Person beschreibt Führungserfahrung. Ein konkretes Führungsgespräch wurde in diesem Beispiel nicht beobachtet.
Arbeit im Schichtbetrieb
nicht geprüft
Verfügbarkeit und Arbeitsmodell sind vor einer weiteren Auswahl zu besprechen.

Angabe der Person

Anna Beispiel gibt an, operative Teams geführt und regelmäßig mit Kund:innen gesprochen zu haben. Diese Angaben sind im fiktiven Beispiel nicht unabhängig geprüft.

Fiktive Aufgabe

Kurze, fiktive Priorisierung mehrerer Betriebs- und Serviceanliegen; keine reale Kundenarbeit.

Beobachtung

Nannte zuerst das sicherheitskritische Anliegen, fragte nach fehlenden Informationen und erläuterte anschließend die Reihenfolge der übrigen Aufgaben.

Interpretation

Das Vorgehen deutet in dieser Aufgabe auf eine nachvollziehbare Priorisierung hin. Es belegt kein dauerhaftes Verhalten unter realem Zeitdruck.

Offene Fragen

  • Wie delegiert die Person bei widersprüchlichen Anforderungen?
  • Welche Verfügbarkeit und welches Arbeitsmodell sind möglich?
  • Wie begründet sie eine unpopuläre Entscheidung gegenüber dem Team?

Empfehlung

Weiteres Kundengespräch sinnvoll. Dabei sollten Führungssituationen und Rahmenbedingungen konkret vertieft werden.

IM AUSWAHLPROZESS

Eine Grundlage für Ihr nächstes Gespräch.

Das Profil macht die bisherigen Erkenntnisse lesbar und markiert Punkte, die Sie selbst vertiefen können. HOLT unterstützt mit strukturierter Information; die Entscheidung über Einstellung und Vertrag liegt bei Ihrem Unternehmen.

Auch ein sorgfältiger Prozess kann spätere Leistung oder Verweildauer nicht garantieren. Eine einzelne Aufgabe ist keine Persönlichkeitsdiagnose; fehlende Evidenz bleibt als solche sichtbar.

Den HOLT Ansatz ansehen →